| |
8
Wenn es nicht gelingt eine Update-Operation
i
n der relationalen Datenbank durchzuführen, gibt es
einen Konkurenzkonflikt, d.h. im räumlichen Index darf keine Veränderung durchgeführt werden, um
die Konsistenz zu garantieren.
Darfür müsste ein zeitaufwendiges Übergabeprotokoll für heterogene Datenbanksysteme implemen-
tiert werden. Außerdem haben Filesysteme und Datenbanksysteme üblicherweise unterschiedliche
Methoden zur Datensicherheit Backup und Parallelenzugang.
Die filebasierte Speicherung garantieret nicht
d
ie physische und logische Datenunabhängigkeit, so
dass Veränderung in laufenden Anwendungen kompliziert sind.
Eine Möglichkeit die Nachteile zu überwinden, bietet das objektrelationale Datenbanksystem, da es
durch applikationsspezifische Datentypen (called data cartridges or data blades) erweitert werden
kann. Die Idee ist Daten-Cartides für räumliche Attributen zu definieren und räumlichen Attribute in die
Datenbank zu übernehmen. Für die Daten intensiven GIS-Systeme ist es notwendig multidimen-
sionalen Indexstrukturen in die Datenbank zu integrieren. Das erfordert ein Zugang zum
Blockmanagement des Datenbanksystems. Das ist bei den meisten kommerziellen Datenbank-
systemen nicht gewährleistet, z.B. der gültige Universalserver von Oracel stellt keine Dokumentation
für das blockorientierte Interface zu Verfügung. Die Daten-Cartridges erlauben nur einen Zugang zu
Beziehungen über das SQL-Interface, so sind also objektrelationale Datenbanksysteme nicht hilfreich
für unsere Integrationsprobleme. Man kann schlussfolgern, dass unabhängig davon, ob man
objektrelationale Datenbanksysteme oder nur relationale Datenbanksysteme benutzt, der einzige
Weg, um räumliche Attribute innerhalb der Datenbank zu speichern der ist, sie in dem relationalen
Modell abzubilden. Eine frühe Lösung für das Management von multidimensionalen Daten in
Beziehung basiert auf raumfüllenden Kurven.
Raumfüllende Kurven bilden Punkte eines multidimensionalen Raumes in eindimensionalen Werten
ab. Dabei werden Distanzen bewahrt, d.h., wenn zwei Punkte in multidimensionalen Raum eng
beieinander liegen, liegen sie auch in eindimensionalen Raum eng beieinander. Die Suche nach
übereinstimmenden Objekten ist normalerweise begrenzt auf ein bestimmtes Gebiet in dem einge-
betteten Raum. Das Konzept der raumfüllenden Kurven wurde erweitert, um mit Polygonen arbeiten
zu können. Diese Idee basiert auf der Zerlegung der Polygone entsprechend der raumfüllenden
Kurve. Ein Nachteil dieser Methode ist ihre Empfindlichkeit gegenüber einer passenden Auswahl der
Auflösungsparameter. Daher muss nach einer Methode zur Anwendung der raumfüllenden Kurven für
räumlich erweiterte Objekte gesucht werden, welche nicht auf der Zerlegung basiert.
3.2 Z-Ordering
Z-Ordering basiert auf der rekursive Zerlegung des Datenraumes, wie er von der raumfüllende Kurve
zur Verfügung gestellt wird.
3.2.1 Z-Ordering in Punktdatenbanksystemen
Wir nehmen einen Punkt an, von einem zweidimensionalen Einheitsquadrat [0..1]².
|  |
|
| |
|
|