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3. Die Systeme sollten Leistungssteigerungen (Indizierung) anstreben, um räumliche Abfragen,
Parallelbearbeitung u.ä. zu ermöglichen.
2.1 Oracle8i Spatial
Oracle8i Spatial [Rav&Sha 99]* stellt eine komplett offene, auf Standards basierende Architektur für
die Bearbeitung von räumlichen Daten innerhalb eines Datenbankmanagementsystems (DBMS) zur
Verfügung. Benutzer können die gleiche Fragesprache (Industrie-Standard SQL) benutzen, um auf die
räumlichen Daten und alle anderen Daten in der Datenbank zuzugreifen. Die Funktionalität, die durch
Oracle8i Spatial zur Verfügung gestellt wird, ist komplett im Datenserver von Oracle integriert.
Benutzer der räumlichen Daten erreichen Zugang zu Standard Oracle8i, sowie eine flexible client-
/server Architektur und Objektfähigkeiten (robustes Datenmanagement, Datenvollständigkeit, Wieder-
verwendbarkeit, Sicherheitseigenschaften), welche virtuell mit anderen Strukturen nicht zu erreichen
sind. Oracle8i Spatial schafft Voraussetzungen für das Mischen von GIS- (Geographisches Info-
rmationssystem) und MIS- (Management Informationssystem) Datenspeichern und es ermöglicht,
eine einheitliche Datenmanagementstruktur für alle Daten des Unternehmens zu implementieren. Das
Oracle8i Spatial [Rav&Sha 99]* stellt eine skalierbare integrierte Lösung für Managementstrukturen
und räumliche Daten innerhalb des Oracle Servers dar.
2.2 Räumliche Datenmodellierung
Oracle8i Spatial unterstützt 3 einfache geometrische Typen und Geometrien, die aus einer Sammlung
dieser 3 Typen zusammengestellt sind. Die 3 Typen sind Punkt (i), Linie (ii) und N-Punkt Polygon (iii),
wobei all diese einfachen Typen zweidimensional (2-D) sind. Nachfolgend sollen die einzelnen Typen
definiert werden. Ein zweidimensionaler (2-D) Punkt ist ein Element, das aus zwei Ordinaten (X,Y)
besteht. Linien bestehen aus einem oder mehreren Punktpaaren, welche die Liniensegmente
definieren. Alle zwei Punkte im Liniensegment können entweder durch eine gerade Linie oder durch
einen Kreisbogen miteinander verbunden sein. Das heißt Linien können aus geraden Linien-
segmenten, aus Bogensegmenten oder einer Mischung von beiden zusammengesetzt sein. Polygone
sind aus verschiedenen Linien zusammengesetzt, die einen geschlossenen Ring formen und den
Innenraum des Polygons einschließen.
2.3 Räumliche Indizierung
Die Einführung der räumlichen Indizierungsfähigkeiten in die Oracle Datenbankmaschine ist eine
Schlüsselfähigkeit. Ein räumlicher Index funktioniert mehr als jeder andere Index als ein Mechanis-
mus, der die Suche in den Tabellen (oder Datenräumen) auf räumliche Kriterien beschränkt. Ein
Index muss in der Lage sein, effizient Fragen abzuarbeiten und Objekte in einem Datenraum zu
finden, die einen Anfrageraum überlappen. Dies wird üblicherweise durch ein Fragepolygon definiert.
Der Index muss Paare von Objekten innerhalb zweier Datenräume finden, die räumlich miteinander
interagieren.
Definition: Ein räumlicher Index in einer räumlichen Umgebung (cartridge) ist ein logischer Index
[Ra&Sh 99]*. Die Zugänge zum Index sind von der Platzierung der Geometrie in einem Koordi-
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