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dieses Konzeptes zur Bearbeitung von Polygonen wird auch im 3. Kapitel eingegangen. Da diese
bisher verwendete Methode bei der Auswahl der Auflösungsparameter zu sensibel ist, wurde nach
einer neuen Methode gesucht, die nicht auf der Zerlegung der räumlichen Daten beruht. So kommt es
abschließend in Kapitel 3 zur Darstellung des
Z
-Ordering, bei dem Daten aus dem multidimen-
sionalen Raum übertragen werden. Dabei wird eine bessere Übertragung von Rechtecken und
Polygonen angestrebt. Es konnte eine neues Kodierungsschema für die
-Eelemente und eine
Optimierung des Abfrageprozesses erreicht werden.
Universelle Applikationen, die sowohl komplexe Anfragen als auch komplexe Daten umfassen,
erfordern eine leistungsstarke und flexible Indexunterstützung für nicht traditionelle Daten wie
geographische Informationen oder strukturierte Dokumente. Die Indizierung von nutzerdefinierten
Typen mit nutzerdefinierten Prädikaten ist eine Grundbedingung um den Anforderungen der
modernen Datenbankapplikationen zu entsprechen. Die Anfrageüberarbeitungsmethode transformiert
Anfragen, die nutzerdefinierte Prädikate enthalten. Das erfordert keine Modifikation der Datenbank-
maschine. Man kann auch applikationsspezifische Zugangsmethoden implementieren, z.B. genera-
lisierte Suchbäume. Sie haben den Vorteil, dass
ie eine direkte Unterstützung für applikations-
spezifische Suchen anbieten. Leider haben bisher nur R- und B-Bäume [Kem 99]* den Weg in die
kommerziellen Datenbanksysteme gefunden. Ein Grund dafür ist, das die Implementierung von neuen
Zugangsmethoden oder eines generischen Suchbaumes [Kem 99]* ein sehr aufwendiges Vorhaben
ist, solange eng mit den Niedrigniveaukomponenten der Datenbankmaschine, wie Parallelitäts-
kontrolle Lockmanager und Puffermanager interagiert werden muss. Die Zuverlässigkeit ist von
zunehmender Bedeutung für ein ausgereiftes Datenbankprodukt. Außerdem verlangen die Appli-
kationen neue Datentypen und eine fortgeschrittene Suche, wie z.B. nach dem nächsten Nachbarn
von räumlichen Daten oder eine reguläre Pfaderweiterung für halbstrukturierte Daten. Unser Rahmen
für eine Hochniveauindexierung von nutzerdefinierten Typen verallgemeinert die erweiterte sekun-
dären Indizes [[Lyn 88] und [Sto 86]*. Er ist eng integriert mit den Datenbankmaschinen, speziell mit
dem Indexmanager und dem Frageoptimierer. Er ist orthogenal zu den zugrundeliegenden
Zugangsmethoden und kann die Vorteile von allen spezifizierten Zugangsmethoden nutzen, wann
immer sie verfügbar sind. Unser Hauptbeitrag ist nicht die Entwicklung einer neuen Zugangsmethode,
oder eines speziellen Suchalgorithmus, sondern die Herstellung eines Rahmens, in welchem der
Nutzer die direkte Kontrolle über die Indexverwaltung, Auswertung und Filterung hat. Außerdem
können die Nutzer ihre eigenen Schlüsseltransformationen bestimmen. Die Idee der Schlüssel-
transformation ist nicht neu, so z. B. das Transformieren von geographischen Objekten in MBRs für
R-Bäume [Gut 84]* oder in ein Set von z-Werten. Im folgenden geben wir dem Nutzer jedoch die
Möglichkeit, zu unterscheiden, welche Abstraktionen oder Approximationen er für den Indexschlüssel
für den nutzerdefinierten Typ nutzen will. Die Nutzer können ihren eigenen Suchcodes produzieren.
Dennoch sind die Suchschlüsselproducer nicht in der Lage, selber eine fortgeschrittene Suche wie
nach Ebenen oder nach dem nächsten Nachbarn zu unterstützen (was die direkte Unterstützung von
der zugrundeliegenden Suchmethode erfordern würde). Die Schlüsseltransformation überwindet die
semantische Lücke zwischen nutzerdefinierten Prädikaten und den begrenzten Zugangsmethoden,
die verfügbar sind. Die Nutzer können ihre eigenen Filter bestimmen, um eine teure Prädikat-
bewertung zu verhindern. Eine mehrstufige Prädikatbewertung wurde erklärt [Bri 93]*. Die Forscher
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